Malen hat viele Gesichter

Malen hat viele Gesichter

Bereits Kinder werden von Eltern und Kindergärtnerinnen zum Malen animiert und entwickeln für das Malen eine erste Begeisterung. Meistens versiegt diese Leidenschaft in der Pubertät wieder. Diejenigen, die sich die Freude am Malen bis ins Erwachsenenalter bewahren können, werden oftmals große Künstler oder können sich zumindest einen selbstständigen Lebensstil leisten, bei dem sie vom Verkauf ihrer Kunstwerke leben.

Dabei hat das Malen viele Gesichter, denn im Laufe der Kulturgeschichte wurden eine Reihe von verschiedenen Farbarten entwickelt, die zu unterschiedlichen Ergebnissen führten. Jede Farbart besitzt ihre spezifischen Stärken. Deshalb lohnt es sich, sich näher mit den einzelnen Farben zu beschäftigen. Haben Sie sich schon einmal beim Betrachten von Kunstwerken gefragt, welcher Künstler das Bild gemalt hat, da sie die Signatur auf dem Bild nicht entschlüsseln konnten? Dann gibt es eine Lösung: Gemälde Signatur finden hier.

Die Zauberwelt der Farben

Die Werke alter Meister sind oftmals mit der Ölmalerei verbunden. Beim Ölmalen entstehen vielschichtige Reliefstrukturen. Das Malen mit Öl gilt als anspruchsvoll, sodass sich für den Anfänger zunächst die Acrylfarben anbieten, mit denen sich intensive Farbtöne herstellen lassen. Andere Wasserfarben sind Gouache-Farben, die sich durch eine samtartig matte Oberfläche auszeichnen und nach dem Trocknen nicht aufhellen. Sie werden eher für deckende Tätigkeiten genutzt.

Andere beliebte Wasserfarben sind Aquarelle, die mit einem hauchdünnen Farbton bezaubern, während das durchschimmernde Weiß den Bildern eine einzigartige Tiefe und Leuchtkraft verleiht. Aquarellfarben lassen sich auch getrocknet wieder in eine wässrige Lösung verwandeln, sodass diese Farbart eine nachträgliche Korrektur ermöglicht. Beliebt ist auch Pastellkreide, wobei das Malen mit Pastell zur Disziplin der Trockenmalerei gehört. Pastellkreide wird selten für ein einziges Kunstwerk verwendet, sondern dient zumeist der Veredlung eines Gemäldes.

Traditionsreiche Maltechniken

Eine Errungenschaft aus dem Alten Ägypten ist die Enkaustik, eine Farbart, die aus in Bienenwachs gebundenen Farbpigmenten besteht und besonders komplexe und tiefschichtige Darstellungen ermöglicht. Wer mit Fresken malt, wirkt hingegen mit in Wasser gelösten Pigmenten, die, auf eine Putzschicht aufgetragen, langsam in den Putz eindringt und nach dem Trocknen eine dauerhafte Verbindung mit ihm eingeht. Eine andere traditionelle Farbe ist Tempera, eine Emulsion von Wasser und Eigelb oder ganzen Eiern. Sie erhält dadurch ihre Festigkeit und ihren Glanz.

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